Leitbild

Die Stiftung

Die Stiftung erinnert an den Firmengründer Egon Gmyrek. Sie würdigt seine hervorragende unternehmerische Leistung und sein gesellschaftliches und christlich-soziales Engagement.
Die Stiftung übernimmt Verantwortung für die Gestaltung des Gemeinwesens und setzt sich insbesondere für die Verbesserung der Lebenssituation von Familien in Gifhorn und Umgebung ein.
Die Stiftung ist politisch unabhängig, handelt aber politisch verantwortungsvoll und kooperiert mit den Kommunen.
Die Stiftungssatzung regelt die Verwendung des Kapitals für Projekte in den Bereichen Familie, Kinder, Bildung und Kultur.

Die Philosophie

Werte schaffen – Wert-Voll
„Verständnis und Liebe sind Werte, die alle Dogmen aufheben“: Nächstenliebe und die Orientierung an den Werten des christlichen Abendlandes (Solidarität, Toleranz, Verantwortung, Partizipation) sollen als Säulen der Zivilgesellschaft wach gehalten werden. Gesellschaftliche Pluralität und konservative Werteorientierung sind dabei aufeinander bezogene Pole und bestimmen die Handlungsgrundlage der Stiftung.

Insbesondere die Familie als Keimzelle der Gesellschaft in ihrem inneren Kern zu schützen und in ihren Möglichkeiten zu fördern ist ein Grundansatz für eine demokratische Gesellschaft und wendet sich massiv gegen Individualisierungs- und Ökonomisierungsdiktate.

Teilhabe eröffnen – Hand-Voll
„Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren“: Soziale Gerechtigkeit ist Ziel jeder Demokratie. Anspruch und Wirklichkeit liegen jedoch oft weit auseinander. Es entstehen oft Notlagen, die von keiner gesetzlichen Regelung aufgefangen werden. Jedoch auch Herkunft und soziale Lage bestimmen den Zugang oder Ausschluss von gesellschaftlichen Lebenszusammenhängen. Deshalb ist die Chancengleichheit ein anzustrebendes Gut.

Bildung ermöglichen – Geist-Voll
„Die einzige Armut ist Unwissenheit“: Im Zugang zur Bildung und in der Bildungsgerechtigkeit liegt der Schlüssel für eine soziale, gesellschaftliche Entwicklung. Deshalb werden soziale, religiöse und kulturelle Bildung primäre Ziele der Stiftung sein.

Glauben fördern – Gott-Voll
„Wer glauben will, zweifle“: Religion und Glaube sind Bestandteil einer ganzheitlichen Entwicklung, auch schon im Kindesalter. Auch Glauben will gelernt sein, er wird zur Erfahrung. Glauben lernen heißt, die Welt mit anderen Augen zu betrachten und Antworten auf die großen Fragen der Menschheit zu suchen: Wie kann der Mensch die Gegenwart Gottes erfahren? Lohnt sich die Liebe? Was ist Glück? Ist ein Leben ohne Fehler besser?

Die Strategie
Soziale, kulturelle und religiöse Bildung gehören zusammen. Die Stiftung sieht sich diesem für die menschliche Erfahrungswelt untrennbaren Zusammenhang verpflichtet und wird deshalb in besonderer Weise Projekte unterstützen, die sich diesen Zielen verschreiben:

• Intergenerative Begegnungsstätte “Menschen auf dem Sonnenweg”:

Die Kindertagesstätte St. Altfrid und die Altentagesstätte der Bettina Harms GmbH bauen auf ein generationsübergreifendes Konzept. Die Betreuungseinrichtungen werden zu einem Ort der Familie, mit generationsübergreifenden und begleitenden Angeboten in Musik, Bewegung, Sprache und Natur. In der Begegnungsstätte “Menschen auf dem Sonneneweg” wird eine Elternschule, ein Therapeuten-Pool, eine Andachtsecke, ein Erlebnisgarten für die Sinne usw. gefördert.

• Seminare, Konferenzen, Vorträge

• Fortbildungen für Erziehende

• Unmittelbare Soforthilfen für in Not geratene Kinder und Familie

• Flüchtlingshilfe

Es ist uns ein Anliegen Familien, die aus Notlagen wie Krieg und Elend flüchten mussten, zu helfen. Daher engagieren wir uns auch in der Flüchtlingshilfe im Asylbewerberheim Clausmoorhof in Gifhorn und unterstützen zwei Hilfsprojekte: Eine pädagogische Fachkraft für die Kleinkinder und ein Musikprojekt für Kinder und Jugendliche.

• Prophylaktische Hilfen durch Unterstützung von Institutionen, die die Linderung von Not und Elend von Kindern und Familien zum Ziel haben